Von der Leyen kündigte zudem einen sofortigen EU-Beitrag in Höhe von 25 Millionen Euro für den neuen Fonds zum Ausgleich von Klimaschäden in besonders verwundbaren Ländern an. Er soll etwa nach Dürren, Waldbränden oder Unwettern Hilfe leisten können.

Zudem warb sie für einen entschlossenen Ausbau von Bepreisungssystemen für klimaschädliches Kohlendioxid. Es müsse durch mutige Initiativen sichergestellt werden, dass bis 2030 mindestens 60 Prozent der weltweiten Emissionen durch einen CO2-Preis abgedeckt würden, erklärte sie. Derzeit sind es ihren Angaben zufolge lediglich 23 Prozent.

EU-Ratspräsident Michel sagte: «Wir müssen uns so schnell wie möglich von der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen befreien, die unsere gemeinsame Zukunft gefährden.» Das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, müsse beibehalten werden./aha/DP/ngu

(AWP)