Europaweit ist die Ukraine am stärksten betroffen, gefolgt von Grossbritannien und Deutschland. Weltweit stehen die USA an der Spitze: Auf sie entfallen 25,5 Prozent der von Microsoft erfassten Cyberbedrohungsfälle, gefolgt von Israel mit 7,6 Prozent und der Ukraine mit 4,8 Prozent.

Microsoft sieht die Bedrohungslage zunehmend von Künstlicher Intelligenz (KI), Angriffen auf digitale Identitäten und der stärkeren Vernetzung von Unternehmen geprägt. Insbesondere Konten und Zugangsdaten seien ein wichtiges Einfallstor. KI ermögliche Cyberkriminellen zudem, Angriffe schneller und in grösserem Umfang durchzuführen.

Cybervorfälle könnten ausserdem immer weitere Kreise ziehen. So könne ein kompromittiertes Konto oder ein angegriffener Lieferant auch andere Unternehmen und Organisationen treffen, heisst es im Bericht. Entsprechend gewinne die Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe an Bedeutung.

Für den Bericht analysierte Microsoft nach eigenen Angaben weltweit täglich mehr als 165 Billionen Sicherheitssignale. Die Rangliste basiert auf Cyberbedrohungen, die Microsoft bei seinen Kunden registriert.

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(AWP)