Die 2009 gegründete Plattform gehört nach eigenen Angaben zu den weltweit grössten sozialen Netzwerken für schwule, bisexuelle, trans und queere Menschen. Eine britische Anwaltskanzlei, die der eigenen Darstellung nach die Sammelklage gegen Grindr geführt hat, wirft der App vor, personenbezogene Daten sowie sensible Informationen der Nutzer an Drittunternehmen weitergegeben zu haben, ohne die erforderliche Einwilligung.
«Zu den weitergegebenen Daten gehörten unter Umständen höchst sensible persönliche Informationen, wie etwa der HIV-Status», hiess es auf der Website der Kanzlei.
«Grindr bestreitet die Vorwürfe, erkennt jedoch die von einigen seiner britischen Nutzer geäusserte Belastung und den Vertrauensverlust im Zusammenhang mit diesem Zeitraum vor 2020 an», hiess es in der Mitteilung von Grindr. Das Unternehmen habe damals noch einem chinesischen Eigentümer gehört. Heute gehört das Unternehmen einem internationalen Investorenkreis./apo/DP/zb
(AWP)
