«Erstmals haben ‌wir ⁠in einem Quartal mehr als eine Milliarde Bestellungen erreicht», sagte ⁠Niklas Östberg, Mitgründer und Chef des Essenslieferanten, am Mittwoch. Auf dieser ‌Basis hob das Unternehmen seine Prognosen für ‌das Gesamtjahr an.

Das über die ​Plattform gehandelte Brutto-Warenvolumen (GMV) stieg im dritten Quartal um 13,6 Prozent auf 13,9 Milliarden Euro. Der Konzernumsatz wuchs um 22 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. Angetrieben werde diese Entwicklung unter ‌anderem von den Abonnenten, die inzwischen 51 Prozent des GMV ausmachten. Auch das Geschäft mit Schnelllieferungen wachse stark. Delivery Hero betreibe ​inzwischen rund 900 kleine Warenlager, von denen ​aus Kunden binnen Minuten bedient werden ​könnten.

Für das Gesamtjahr peilt die Berliner Firma nun ein GMV-Plus von ‌zehn bis zwölf (bisher: neun bis elf) Prozent an. Der Umsatz dürfte um 18 bis 20 (17 bis 19) Prozent zulegen. ​Beim bereinigten ​operativen Gewinn erwartet Delivery Hero ⁠980 Millionen bis 1,02 Milliarden (960 Millionen ​bis eine Milliarde) Euro.

Die ⁠Aktionäre des Essenslieferanten können ihre Anteile noch bis zum 5. ‌November dem US-Konzern Uber andienen. Dieser bietet 41,50 Euro je Aktie. Die in Frankfurt notierten ‌Papiere von Delivery Hero notierten im Frühhandel am ​Mittwoch 0,3 Prozent tiefer bei 37,23 Euro.

(Reuters)