«Wir freuen uns, dass wir bereits das dritte Quartal in Folge einen Rekordgewinn erzielen konnten», bilanzierte Konzernchef Christian Sewing. Damit sei die Bank auf einem guten Weg, die Ziele für 2026 zu erreichen. Die Erträge - also die gesamten Einnahmen - könnten die bisher angepeilte Marke von rund 33 Milliarden Euro im Gesamtjahr nun sogar übertreffen.
«Gleichzeitig bestärkt uns die Entwicklung in unserer Zuversicht, dass wir unser Ziel einer Eigenkapitalrendite von über 13 Prozent für 2028 übertreffen können», sagte Sewing. Im dritten Quartal lag sie bei 10,6 Prozent. Diese Rendite (RoTE) zeigt, wie effizient Banken Kapital zur Erzielung von Gewinnen einsetzen.
Investmentbank erneut der Gewinnbringer
Den Löwenanteil zum guten Abschneiden des Dax-Konzerns im Zeitraum Juli bis September steuerte wieder einmal die Investmentbank bei, die vor Steuern knapp 1,1 Milliarden Euro Gewinn erzielte - zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor und mehr als von Analysten im Schnitt erwartet.
Schon im Frühjahr des laufenden Jahres hatten sprudelnde Gewinne im Geschäft mit Wertpapieren und Währungen sowie bei der Begleitung von Börsengängen dem Institut einen Milliardengewinn auf Rekordniveau beschert.
Nach den ersten neun Monaten steht ein Vorsteuergewinn von rund 8,4 Milliarden Euro in der Zwischenbilanz, unter dem Strich entfallen auf die Aktionäre gut 5,1 Milliarden Euro.
Blick in die Vergangenheit
2025 hatte die Deutsche Bank mit gut 9,7 Milliarden Euro das bisher höchste Vorsteuerergebnis ihrer Geschichte erzielt. Unter dem Strich standen 6,1 Milliarden Euro Überschuss. Höher war der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn nur im Rekordjahr 2007 mit damals rund 6,5 Milliarden Euro./ben/stw/mis/stk
(AWP)
