Auch Wirtschaftsforschungsinstitute hatten ihre Erwartungen für 2026 zuletzt erhöht, zeigten sich aber optimistischer als nun der BDI. Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer jahrelangen Schwächephase.
Gönner sagte aber weiter, von einem breiten industriellen Aufschwung könne noch keine Rede sein. «Staatliche Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung treiben das Wachstum, während die privaten Investitionen weiter schwach bleiben.» Zwar legen die Auftragseingänge zu, dabei prägten aber Grossaufträge das Bild. «Umso wichtiger ist, dass die Bundesregierung handelt und die angekündigten Reformen umsetzt: Ohne Strukturreformen, die Wettbewerbsnachteile abbauen und das Wachstumspotenzial dauerhaft stärken, gibt es kein langfristiges Wachstum.»/hoe/DP/zb
(AWP)
