Zudem sprach er sich dafür aus, Abkommen der EU mit einzelnen Ländern miteinander zu verknüpfen, um sie effizienter zu machen. «Als Europäische Union schliessen wir Freihandelsabkommen mit Indonesien, den Philippinen, Indien, Australien und Malaysia, um nur einige zu nennen. Ich möchte nicht, dass wir hier stehen bleiben», betonte Merz.

Die Transpazifische Partnerschaft wurde 2018 gegründet, um Handelshemmnisse abzubauen. Ihr gehören zwölf Länder von fünf Kontinenten an, darunter Kanada, Australien, Chile und Grossbritannien.

Langfristig Abkommen mit Asean angestrebt

Ein Freihandelsabkommen der CPTPP mit der EU würde den Gegebenheiten der miteinander verflochtenen Liefer- und Produktionsketten Rechnung tragen, sagte Merz. Beide Seiten würden mehr als ein Drittel des Welthandels vereinen. «Langfristig streben wir ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und der Asean an», fügte der Kanzler hinzu.

Asean hat elf Mitgliedstaaten in Asien mit zusammen fast 700 Millionen Einwohnern. Das Verhandeln und Abschliessen von Handelsabkommen liegt nicht bei der Bundesregierung, die Federführung liegt für alle Mitgliedsstaaten bei der EU. Deren 27 Länder haben zusammen etwa 480 Millionen Einwohner./mfi/DP/mis

(AWP)