Deutschland sei intensiver Spionagetätigkeit ausgesetzt, warnte Merz am Rande des Westbalkangipfels in Budva. «Insofern ist das heute ein Erfolg, dass dieser Fall aufgedeckt werden konnte. Aber täuschen wir uns nicht, die Aktivitäten des russischen Geheimdienstes in Deutschland sind unverändert hoch.»
Die Bundesanwaltschaft hatte am Donnerstag im Landkreis Oder-Spree einen mutmasslichen russischen Spion festnehmen lassen. Die Karlsruher Behörde wirft ihm vor, für einen russischen Nachrichtendienst militärisch relevante Informationen gesammelt und dafür Kontakte in die europäische Rüstungsindustrie genutzt zu haben. Demnach ging es etwa um Erkenntnisse über die Produktion von Panzern, Munition und Explosivstoffen sowie Personal und militärische Anlagen an Standorten zur Sicherung der Nato-Ostflanke./jml/kre/mfi/DP/mis
(AWP)
