Eine Sprecherin des Ministeriums hatte Anfang Juli angekündigt, die Gasreserve solle einen Umfang von 24 Milliarden Kilowattstunden haben - das entspräche etwa zehn Prozent der deutschen Speicherkapazität. Dieses Volumen findet sich auch im Gesetzentwurf. Laut Sprecherin soll der Aufbau der Gasreserve nach der entsprechenden Gesetzesänderung im Jahr 2027 beginnen.
Finanziert werden soll die Reserve über eine Umlage. Im Gesetzentwurf werden die Folgen geschätzt: Für einen typischen Haushalt in einem Mehr-Familienhaus mit einem jährlichen Verbrauch von rund 13.000 Kilowattstunden beziehungsweise einen typischen Haushalt in einem Ein-Familienhaus mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeutet dies jährliche Kosten in Höhe von 3,77 bis 7,20 EUR.
Im Sommer hatte Reiche der Deutschen Presse-Agentur gesagt, für eine Gasreserve gebe es zwei Finanzierungsoptionen. Die eine sei eine Umlage über die Gaskunden, die zweite eine Finanzierung aus dem Bundeshaushalt. Vielleicht gebe es auch ein Mischmodell./hoe/DP/he
(AWP)
