«Der Anstieg der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat ist vor allem auf gestiegene Preise von Vorleistungsgütern (+5,4 Prozent) zurückzuführen», heisst es in der Mitteilung. Die Preise für Energie stiegen mit 3,8 Prozent ebenfalls deutlich gegenüber dem Vorjahresmonat.

Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte misst die Entwicklung der Preise bevor diese in den Handel kommen. Sie wirken sich in der Regel zeitverzögert auch auf die Verbraucherpreise aus. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für den gesamten Währungsraum auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von zwei Prozent an.

Im Vergleich zum Vormonat legten die Erzeugerpreise im Juli um 1,1 Prozent zu und damit ebenfalls stärker zu als erwartet. Analysten waren von 0,6 Prozent ausgegangen./jkr/mis

(AWP)