ZEW-Präsident Achim Wambach verweist auf jüngste Unternehmens- und Exportzahlen und spricht von einem «positiven Trend in den Erwartungen». Während die deutsche Wirtschaft weiterhin von den Infrastrukturprogrammen der Bundesregierung profitiere, berge das Rekord-Niedrigwasser am Rhein allerdings kurzfristig ein akutes zusätzliches Risiko für die Konjunktur.

Der Konjunkturindikator erholte sich mit dem aktuellen Anstieg den vierten Monat in Folge und erreichte den höchsten Stand seit Februar. Im Februar, und damit vor dem Iran-Krieg, hatten die Konjunkturerwartungen noch bei plus 58,3 Punkten gelegen.

Die immer noch schwache Bewertung der aktuellen Lage verbesserte sich noch deutlicher. Der entsprechende Indikator stieg um 16,5 Punkte auf minus 61,1 Punkte. Ökonomen hatten mit minus 69,3 Punkten gerechnet./jsl/jkr/stk

(AWP)