Die Befragten seien «vorsichtig optimistisch über die wirtschaftliche Erholung», kommentiert ZEW-Präsident Achim Wambach. Staatliche Ausgaben und zusätzliche Exportimpulse würden die Konjunktur stützen. «Die Risiken sind dennoch erheblich: Teure Energie bei anhaltendem Iran-Krieg und zusätzliche Verunsicherung durch hybride Angriffe belasten die Wirtschaft.»

Der Konjunkturindikator erholte sich mit dem Anstieg den fünften Monat in Folge und erreichte den höchsten Stand seit Februar. Vor dem Iran-Krieg hatten die Konjunkturerwartungen bei plus 58,3 Punkten gelegen, bevor der Konjunkturindikator mehrere Monate in den negativen Bereich abtauchte.

Die immer noch schwache Bewertung der Lage verbesserte sich hingegen deutlicher. Der entsprechende Indikator stieg im September um 14 Punkte auf minus 47,1 Punkte. Ökonomen hatten mit minus 52,1 Punkten gerechnet./jsl/jkr/jha/

(AWP)