Gegenüber dem Franken stieg der Dollar bis 21 Uhr auf 0,8355 von 0,8335 am späten Nachmittag. Damit bewegte er sich nahe dem höchsten Niveau seit rund drei Monaten. Der Euro fiel derweil auf 1,1331 Dollar zurück, nachdem er am Nachmittag noch 1,1365 Dollar gekostet hatte. Das Euro/Franken-Paar zeigte sich mit 0,9467 wenig verändert.

Am Nachmittag hatte zunächst der von der US-Notenbank Fed besonders beachtete PCE-Preisindex für Bewegung gesorgt. Die Preise stiegen im August gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent und damit etwas weniger stark als erwartet. Auf Jahressicht lag die Inflation bei 3,4 Prozent und damit weiterhin deutlich über dem Fed-Ziel von 2 Prozent.

Die Überraschung beim PCE-Index konnte jedoch die Inflationssorgen der Anleger nicht nachhaltig verdrängen. Am Markt überwiegt laut Händlern weiterhin die Einschätzung, dass die US-Notenbank vorerst einen straffen geldpolitischen Kurs beibehalten dürfte. Denn die Ölpreise setzten zur Wochenmitte ihren am Vortag unterbrochenen Anstieg fort. Auch die hohen Renditen am US-Anleihemarkt stützten den Dollar.

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(AWP)