Zur aktuellen Schwäche des Euro heisst es in einem Kommentar der Coba, dass sie in absehbarer Zeit nicht mit einer neuen Eurokrise rechne. Dies bedeute nicht, dass die Probleme mit der Staatsverschuldung in Frankreich verschwinden würden. Sie dürften vom Markt aber vielmehr wieder als chronisches Problem wahrgenommen werden und weniger als akute Bedrohung für die Eurozone.
Da zudem Donald Trump noch gut zwei weitere Jahre US-Präsident bleiben dürfte, blieben weitere Konflikte der USA mit Verbündeten ebenso ein Risiko wie neue Angriffe auf die Unabhängigkeit der US-Notenbank. Sollten weitere Zweifel an der Verlässlichkeit der US-Wirtschaftspolitik auftauchen, werde sich dies auch im Währungspaar EUR/USD niederschlagen.
Zum Franken hat die US-Valuta auf 0,8327 angezogen, im frühen Geschäft lag er lediglich knapp über 0,83 und am Freitagabend gar noch leicht darunter. EUR/CHF liegt bei 0,9317 und damit lediglich ein Spur über dem Stand vom Morgen (0,9308).
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(AWP)
