Das Währungspaar EUR/USD wurde zuletzt bei 1,1681 gehandelt nach 1,1691 am Morgen, zwischenzeitlich notierte das Paar auch wieder über 1,17. Zu Beginn der Woche und vor den durch das US-Finanzministerium ausgelösten Turbulenzen lag es bei deutlich unter 1,16 auf klar tieferem Niveau.
Zum Franken hat sich der Dollar auf zuletzt 0,8009 von 0,7999 im frühen Handel eine Spur verteuert. Am Mittwoch mussten für einen Dollar noch mehr als 0,81 Franken bezahlt werden. Für EUR/CHF ergibt das am Freitagabend gegenüber dem Morgen wenig veränderte 0,9356.
Am Mittwoch hatte das US-Finanzministerium angekündigt, die Rückkäufe langlaufender Anleihen auszuweiten. Dies hatte den Dollar unter Druck gesetzt und dem Euro und Franken im Gegenzug Auftrieb verliehen. Am Donnerstag hatte US-Finanzminister Scott Bessent angekündigt, dass die Käufe auch höher als zuvor angekündigt ausfallen könnten. «Zu wissen, dass das US-Finanzministerium bereit ist, in den Markt einzugreifen und dabei auch einen schwächeren US-Dollar in Kauf nimmt, ist aber nun ein weiteres strukturelles Risiko für den US-Dollar», kommentierte ein Devisenexperte.
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(AWP)
