Gegenüber dem Franken notiert der Dollar am Abend bei 0,8287 nach 0,8273 am späten Nachmittag. Auch zum Euro holte die US-Währung wieder Terrain auf. Das Währungspaar EUR/USD steht bei 1,1252 nach 1,1263. Der Euro kostet derweil 0,9325 Franken nach 0,9318 am Nachmittag.

Dass sich der Dollar nach seinem ersten Rückschlag wieder fing, führen Marktbeobachter unter anderem auf die anhaltenden geopolitischen und fiskalischen Unsicherheiten zurück. «Der Status des Dollar als sicherer Hafen bleibt intakt», sagte Nick Rees von Monex USA in einem Kommentar. Der Franken hatte vor den US-Daten von den Sorgen über die hohen Staatsschulden in Europa und insbesondere in Frankreich profitiert.

In den USA wurden im September lediglich 29'000 neue Stellen ausserhalb der Landwirtschaft geschaffen. Erwartet worden waren 85'000. Gleichzeitig stieg die Arbeitslosenquote überraschend auf 4,2 von 4,1 Prozent. Die schwachen Jobdaten dämpften die ohnehin bereits gesunkenen Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung der US-Notenbank im Oktober zusätzlich.

Am Terminmarkt wurde die Wahrscheinlichkeit für unveränderte Zinsen Ende Oktober am Abend laut dem FedWatch Tool der CME Group mit knapp 80 Prozent veranschlagt. Vor einer Woche waren es erst rund 36 Prozent. Auch die Commerzbank rechnet mit einer Zinspause im Oktober und erst im Dezember mit einer weiteren Erhöhung. Die Zahlen vom Freitag seien zwar schwach, «per Saldo gibt der US-Arbeitsmarkt allerdings wenig Anlass zu Sorgen».

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(AWP)