Das EUR/USD-Paar notierte am späten Donnerstagabend bei 1,1224 und damit etwas tiefer als am frühen Morgen mit 1,1264. Derweil stieg das USD/CHF-Paar auf 0,8165 nach 0,8141. Für EUR/CHF gab das insgesamt wenig Veränderung, am späten Abend lag das Paar bei 0,9165 (Morgen 0,9171).
Euro und Franken hatten am Mittwoch von der Niederlage der Republikaner bei den Parlamentswahlen in den USA etwas profitiert. Insgesamt hielten sich die Bewegungen aber in Grenzen - dies im Gegensatz zu den US-Aktienmärkten, die am Mittwoch stark anzogen und am Donnerstag wieder stark nachgaben.
Industriedaten aus Deutschland hatten den Markt am Donnerstag derweil kaum bewegt. Die Betriebe hatten im September mehr Aufträge verzeichnet und damit den schwachen Vormonat teilweise ausgeglichen. Experten hatten diese Entwicklung aber in etwa erwartet. Am Markt erwartet man nun mit Spannung auf den US-Arbeitsmarktbericht, der am Freitag um 14.30 Uhr hiesiger Zeit veröffentlicht wird. Je nach Datenlage könnten die Zinserwartungen sich wieder in die eine oder andere Richtung bewegen.
Die nächste Fed-Sitzung findet allerdings erst am 9. Dezember statt. Die Erwartungen für eine Zinserhöhungen haben sich am Berichtstag etwas abgemildert. Die Terminmärkte preisen nun mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 70 Prozent eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte ein, am Vortag waren es noch gut 80 Prozent gewesen. Die Erwartung, dass das Fed dann von einer Zinserhöhung absieht, ist entsprechend auf rund 30 von 20 Prozent gestiegen.
awp-robot/uh
(AWP)
