Das EUR/USD-Paar notiert aktuell mit 1,1211 wieder mehr oder weniger auf dem Stand vom Mittwochmorgen. Zwischendurch war der Euro aber bis auf 1,1110 abgesackt. Grund war, dass die am Mittwochnachmittag publizierten Inflationsdaten über den Erwartungen ausgefallen waren. So stieg die Inflation im September auf 3,7 Prozent von 3,4 Prozent im August. Auch die Kernrate ohne Energie und Lebensmittel hatte stärker als erwartet zugelegt.
Auch zum Franken ist die Bewegung ähnlich. Das USD/CHF-Paar kostet derzeit 0,8301, am frühen Morgen war der Greenback sogar klar unter 83 Rappen gefallen. Gestern am späten Nachmittag war der Dollar bis auf knapp 84 Rappen gestiegen. Die Bewegungen zwischen Euro und Franken hielten sich derweil in Grenzen, das Währungspaar kostet aktuell 0,9306 und damit praktisch gleich viel wie am Vorabend.
Laut Händlern haben sich die Zinserhöhungs-Erwartungen für den Dollar aber relativ schnell wieder abgekühlt, so dass der Dollar seine Gewinne wieder eingebüsst hat. Aufgrund der Futures-Kurse gehen die Märkte zu 70 Prozent von unveränderten Zinsen bei der nächsten Fed-Sitzung vom 28. Oktober aus.
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(AWP)
