Der Euro wird derzeit zu 1,1529 Dollar gehandelt, am Nachmittag waren es 1,1543. Auch gegenüber dem Franken notiert der «Greenback» mit 0,8139 am Abend etwas höher als zuvor (0,8117). Die europäische Gemeinschaftswährung kostet derweil 0,9383 Franken nach 0,9369 Franken am Nachmittag.

Generell hielten sich die Kursausschläge am Devisenmarkt am Donnerstag in Grenzen. Konjunkturdaten aus den USA belasteten den Dollar zunächst leicht. So haben die Produzentenpreise im Juli zum Vormonat stagniert. Ökonomen hatten einen Anstieg erwartet. Die Produzentenpreise wirken sich auch auf die Inflation insgesamt aus.

Unterdessen fielen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung höher als erwartet aus. Beide Daten sprechen tendenziell gegen eine Leitzinsanhebung durch die US-Notenbank Fed auf ihrer nächsten Sitzung Mitte September.

Kursgewinne gab es zwischenzeitlich beim japanischen Yen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuvor unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, dass Japans Regierung unter Premierministerin Sanae Takaichi eine baldige Zinserhöhung durch die Bank of Japan befürwortet. Der Zinsschritt dürfte voraussichtlich im September oder Oktober erfolgen.

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(AWP)