Der von der US-Notenbank Fed besonders beachtete PCE-Preisindex verharrte im Juli auf Jahressicht bei 3,7 Prozent. Erwartet worden war ein leichter Rückgang auf 3,6 Prozent. Damit bleibt der Preisdruck deutlich über dem Fed-Ziel von 2 Prozent. An den Märkten nahm daraufhin die Erwartung einer Zinserhöhung im September etwas zu. Höhere Zinsen machen Anlagen in Dollar tendenziell attraktiver. Zusätzlich stützten die geopolitischen Unsicherheiten die US-Währung als sicheren Hafen.

Zum Euro gewann der Dollar ebenfalls leicht an Boden. Das Euro/Dollar-Paar sank auf 1,1651 nach 1,1656 am Nachmittag. Das Euro/Franken-Paar notierte bei 0,9384 praktisch unverändert gegenüber dem Nachmittag.

Im weiteren Wochenverlauf richtet sich der Blick nun vor allem auf Fed-Chef Kevin Warsh und dessen Auftritt in Jackson Hole am Freitag. Anleger erhoffen sich von seiner Rede Hinweise darauf, ob und unter welchen Bedingungen die Fed die Zinsen weiter anheben könnte.

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(AWP)