Der «Greenback» hat mit 0,8104 Franken am Abend deutlich Boden gut gemacht (Nachmittag: 0,8078). Der Euro hat zum US-Dollar in dieser Zeitspanne ebenfalls leicht an Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 1,1629 nach zuvor 1,1647 gehandelt. Die europäische Gemeinschaftswährung kostet am Abend 0,9424 Franken und damit etwas mehr als am späten Nachmittag mit 0,9409.
In Europa und in den Vereinigten Staaten standen im Tagesverlauf keine wichtigen Konjunkturdaten im Kalender. Spannender dürfte es im weiteren Wochenverlauf werden, beginnend am Donnerstag mit der EZB-Zinsentscheidung. Angesichts des Inflationsdrucks wird am Markt überwiegend mit einer Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte gerechnet.
«Bei der EZB-Sitzung wird es darauf ankommen, ob der Rat nach der erwarteten Zinsanhebung morgen weitere Zinserhöhungen signalisiert oder nicht, da der Markt noch die Chance einer weiteren Zinsanhebung bis Jahresende und sogar darüber hinaus sieht», schreiben die Experten der Commerzbank. Man erwarte hingegen ein Ende des Zinssenkungszyklus. «Muss der Markt seine Erwartungen nach unten anpassen, dürfte der Euro nachgeben.»
Am Freitag folgen Inflationsdaten aus den USA, die wichtige Impulse für die Zinsentscheidung der US-Notenbank in der kommenden Woche liefern dürften. Am Markt wird eine Zinserhöhung nicht ausgeschlossen. Insbesondere der Iran-Krieg sorgt für weiter hohe Ölpreise und schürt Inflationssorgen. Ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im November kostete erstmals seit Juli wieder mehr als 100 US-Dollar.
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(AWP)
