Das EUR/USD-Paar notierte am späten Freitagabend bei 1,1139 nach 1,1193 am Morgen bzw. 1,1224 am Donnerstagabend. Das am Donnerstag vergangene Woche erreichte Tief seit Mai 2025 rückt damit wieder zunehmend in Sichtweite. Bei USD/CHF wurden zuletzt 0,8206 bezahlt nach rund 0,8170 am frühen Morgen bzw. am Vorabend. EUR/CHF hielt sich derweil am Freitag relativ stabil bei zuletzt 0,9141, am Vorabend war mit 0,9165 noch etwas mehr bezahlt worden.
Der US-Arbeitsmarkt hat sich im Oktober überraschend robust entwickelt. Die Beschäftigung stieg deutlich, die Arbeitslosenquote ging zurück und die Stundenlöhne stiegen so stark wie seit Jahresbeginn nicht mehr. Im September hatte der Arbeitsmarktbericht noch enttäuscht.
An den Finanzmärkten wird nach den robusten Arbeitsmarktdaten überwiegend mit einer Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank Fed im Dezember gerechnet. An den Terminmärkten wird aktuell mit einer Wahrscheinlichkeit von 77 Prozent am 9. Dezember eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte eingepreist. «Die Zinserwartungen sind wegen der aufkommenden Verunsicherung vor allem bei Tech-Aktien zuletzt deutlich gedämpft worden», kommentierte Helaba-Experte Ralf Umlauf. «Dies könnte sich nun wieder umkehren.»
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(AWP)
