Der Euro hält sich gleichzeitig gegenüber dem Franken knapp über der Marke von 0,94, die er am vergangenen Freitag erstmals nach einem Jahr wieder überschritten hatte.

Der Dollar zeigt sich weiter von den schwächelnden Konjunkturdaten von vergangener Woche belastet. Zuletzt wurden am Freitag die Umsätze im US-Detailhandel publiziert. Diese waren im Juli zurückgegangen, während die Ökonomen mit einem leichten Anstieg gerechnet hatten. Die Erwartungen des Marktes, dass die US-Notenbank bei der Sitzung im September auf eine Zinserhöhung verzichten wird, haben sich in der Folge weiter verfestigt. Lediglich noch ein knappes Drittel der Auguren geht von einer Zinserhöhung aus.

Keine Entspannungszeichen gibt es zum Start in die neue Woche aus dem Nahen Osten. Am Wochenende ist die Frist ausgelaufen, binnen derer die USA und Teheran Verhandlungen etwa über das iranische Atomprogramm abschliessen wollten. Gegen die Waffenruhe und weitere Punkte des Abkommens war in den vergangenen Wochen allerdings mehrfach verstossen worden. Zuletzt provozierte US-Präsident Donald Trump mit der Ankündigung einer Übernahme der Strasse von Hormus. Der Iran wiederum hat die Pläne zurückgewiesen und die Wiederaufnahme von Verhandlungen mit den USA offen infrage gestellt.

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(AWP)