Das Währungspaar EUR/USD notiert derzeit bei 1,1662, am Morgen waren es noch 1,1680. Zum Franken hat sich der Dollar auf 0,8026 von 0,8005 verteuert. Für das EUR/CHF-Paar ergibt das aktuell 0,9360 nach 0,9350 am Morgen.
Nächster wichtiger Event für den Devisenmarkt ist eine Medienkonferenz von US-Finanzminister Scott Bessent heute Abend. Dieser will dann erklären, welche wirtschaftlichen Sanktionen die USA gegen den Iran nutzen wollen, um die Regierung in Teheran zurück an den Verhandlungstisch zu bekommen.
Negativzinsen weiter eine Option
Derweil hat SNB-Direktoriumsmitglied Petra Tschudin in einem Interview mit der «FuW» vom Wochenende den Blick auf das grössere Bild der Frankenentwicklung geworfen. Tschudin führt dessen Abschwächung unter anderem auf die Entwicklung im Ausland zurück. Dort schlage der Anstieg der Benzin- und Ölpreise stärker auf die Inflation durch. Dies führe zu höheren Zinserwartungen und mache die entsprechenden Währungen für Anleger attraktiver.
Für mögliche Devisenmarktinterventionen bleibt laut Tschudin entscheidend, ob Wechselkursbewegungen die Preisstabilität gefährden. Trotz des Leitzinses von derzeit 0 Prozent sei der Franken aber nicht zum Hauptinstrument der Geldpolitik geworden. «Das Hauptinstrument ist der SNB-Leitzins», so Tschudin. Sie bekräftige dabei, dass Negativzinsen eine Option blieben.
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(AWP)
