Auch gegenüber dem Euro zeigt sich der Dollar stärker. Das Währungspaar EUR/USD notiert am Abend bei 1,1369 nach 1,1400 am Freitagabend. Seit dem Nachmittag haben sich die wichtigsten Währungspaare allerdings kaum noch bewegt. EUR/CHF steht mit 0,9458 ebenfalls praktisch auf dem Niveau vom Nachmittag.

Für Unterstützung beim Dollar sorgen weiterhin die Zinserwartungen in den USA. Die gestiegenen Ölpreise haben die Inflationserwartungen verstärkt und damit auch Spekulationen auf eine weitere Zinserhöhung in den USA angeheizt. Gleichzeitig sind die Renditen amerikanischer Staatsanleihen gestiegen.

Die Commerzbank weist auf die derzeit geringe Volatilität an den Devisenmärkten hin. Zusammen mit den hohen Zinserwartungen sei dies Ausdruck einer geringeren Unsicherheit über den künftigen geldpolitischen Kurs der wichtigsten Notenbanken. Die Bank warnte allerdings, dass die ambitionierten Zinserwartungen und die niedrige Volatilität das Risiko schmerzhafter Marktkorrekturen erhöhten.

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(AWP)