Am Montagabend notiert der Euro zum US-Dollar mit 1,1615 höher als am späten Nachmittag mit 1,1595. Zum Franken rückte er zugleich auf 0,9388 Franken von 0,9375 vor. Das Dollar/Franken-Paar fiel derweil in der gleichen Zeitspanne leicht auf 0,8082 zurück.
Am Freitag hatten der Euro und der Franken zum Dollar noch an Wert verloren, nachdem US-Notenbankchef Kevin Warsh in seiner Rede in Jackson Hole die amerikanische Konjunktur als positiv beschrieben hatte. Auch wenn sich der Fed-Chef bei der Zinspolitik nicht konkret festgelegt hatte, scheint er «den Markt auf eine Zinserhöhung vorzubereiten», hiess es in einem Marktkommentar. Dies hatte beim Dollar für Auftrieb gesorgt.
Als Stütze für den Euro haben zu Beginn der neuen Woche derweil die Inflationsdaten aus Deutschland gewirkt. Dort ist Inflationsrate im August angesichts höherer Energiepreise gestiegen. Der Anstieg blieb aber etwas hinter den Erwartungen zurück. Die Inflationsrate für den gesamten Währungsraum wird am Dienstag veröffentlicht. Da die Inflation weiter deutlich über dem Zielwert der EZB von zwei Prozent liegen dürfte, wird an den Finanzmärkten mit einer Leitzinserhöhung in der kommenden Woche gerechnet.
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(AWP)
