Vage Hoffnungen auf einen Erfolg der Vermittlungsbemühungen von Katar und Pakistan zur Beilegung des Iran-Kriegs stützten den Euro etwas, hiess es im Handel. Gedämpfte Einschätzungen von Finanzexperten und Analysten zur Konjunktur in Deutschland hingegen hätten ihn nur kurz belastetet. Die ZEW-Konjunkturerwartungen, das Stimmungsbarometer des gleichnamigen Forschungsinstituts, hatten sich erstmals seit fünf Monaten wieder verschlechtert. Zudem fiel der Rückgang überraschend deutlich aus.
Trotz der leichten Erholung notiert der Euro aber noch immer auf einem relativ tiefen Niveau. Und dies könnte noch länger so bleiben, wie die Experten der Union Bancaire Privée (UBP) meinen. «Die zunehmenden politischen und fiskalischen Risiken in Frankreich könnten den Euro längerfristig unter Druck setzen - auch gegenüber dem Schweizer Franken», hiess es in einem Kommentar vom Dienstag. Die längerfristigen Modellschätzungen des Instituts deuten dabei für den EUR/CHF-Kurs sogar auf Niveaus knapp unter 0,90 hin.
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(AWP)
