Auch der US-Dollar gab zum Franken auf 0,8317 von 0,8354 Franken nach. Gegenüber dem Euro blieb die US-Währung dagegen stark: EUR/USD fiel auf 1,1234 von 1,1287 am späten Nachmittag und mehr als 1,13 am Morgen. Damit sank der Euro auf den tiefsten Stand seit Mai 2025.

Belastet wurde der Euro von steigenden Anleiherenditen und Sorgen um die französischen Staatsfinanzen. Zugleich schürten höhere Ölpreise Inflationssorgen und Erwartungen weiterer Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed. Unterstützung erhielten diese Spekulationen von robusten US-Arbeitsmarktdaten und einem deutlichen Anstieg der Preiskomponente im ISM-Industrieindex. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen erreichte zeitweise den höchsten Stand seit 2002.

Am Freitag richtet sich der Blick auf den US-Arbeitsmarktbericht für September. Die Daten zu Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Löhnen dürften wichtige Hinweise auf den weiteren Zinskurs der US-Notenbank Fed liefern.

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(AWP)