«Die Sorgen über die französischen Staatsfinanzen und die Kursrückgänge bei Technologieaktien haben offensichtlich das Sicherheitsbedürfnis erhöht», heisst es in einem Kommentar der Bank Valiant. Zudem werde es mit jedem weiter Anziehen des Frankens für «Halter von Zinsdifferenzgeschäften ungemütlicher.» Die am (morgigen) Dienstag anstehenden Inflationsdaten aus Europa und der Schweiz könnten dabei zu weiteren Kursausschlägen führen.
Auch der US-Dollar schwächte sich am frühen Abend leicht ab und wird zurzeit bei 0,8182 Franken gehandelt. Der Euro hat zum US-Dollar am frühen Abend leicht an Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 1,1195 nach 1,1214 am späten Nachmittag gehandelt. Der Euro konnte sich aber wieder leicht von den Tiegsständen vom Morgen absetzten, als er das tiefste Niveau seit Mai 2025 erreicht hatte.
Auch an den Devisenmärkten werden die US-Wahlen am Dienstag eng verfolgt. Da sich ein Sieg der oppositionellen Demokraten abzeichnet, wird vor allem Interessant werden, wie US-Präsident Donald Trump auf seine Niederlage reagieren wird. «Sollte er eine mögliche Mehrheit der Demokraten in einer oder gar beiden Kongresskammern nicht anerkennen, könnte der Dollar rasch rund zwei Prozent einbüssen», so der Valiant-Kommentar weiter.
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(AWP)
