Auch gegenüber dem Franken kann sich der Euro halten und die Marke von 95 Rappen, die er am Vortag wieder überwunden hatte, verteidigen. Aktuell kostet der Euro 0,9527 nach 0,9521 Franken am Vorabend. Der Dollar geht derweil minim höher zu 0,8674 Franken um nach 0,8662 am Donnerstagabend.

In der laufenden Woche haben gegensätzliche Zinssignale aus den USA und der Eurozone für kräftige Kursgewinne des Euro gesorgt. Nachdem die US-Notenbank Fed zur Wochenmitte erste Signale für baldige Zinssenkungen gesendet hatte, hielt sich die EZB am Donnerstag zurück. Präsidentin Christine Lagarde sagte, man habe im geldpolitischen Rat nicht über eine Lockerung der Geldpolitik gesprochen. Die Aussicht auf sinkende US-Zinsen belastet den Dollar, während der Euro von der Perspektive zunächst stabiler Zinsen profitiert.

Zum Wochenausklang stehen in der Eurozone und den USA wichtige Konjunkturdaten auf dem Programm. S&P Global veröffentlicht die Ergebnisse zu seiner monatlichen Stimmungsumfrage in Unternehmen. Die Einkaufsmanagerindizes werden von Fachleuten als zuverlässige Indikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung betrachtet.

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(AWP)