Auch zum US-Dollar notiert der Euro mit 1,1604 ein wenig höher als am frühen Morgen mit 1,1586. Das Dollar/Franken-Paar blieb in einer engen Spanne mit Kursen von zuletzt 0,8104.

An den Finanzmärkten hat sich die Spekulation auf steigende Leitzinsen in den USA zuletzt abgeschwächt, was den Dollar belastet. Daher richtet sich der Fokus auf das Protokoll der letzten Fed-Sitzung von Ende Juli, das am Abend veröffentlicht wird. Die Notenbank tastete den Leitzins zuletzt nicht an, allerdings stimmten drei Mitglieder für eine Erhöhung um 25 Basispunkte. Deshalb wollen die Märkte vor allem wissen, wie breit die Unterstützung für eine Zinserhöhung innerhalb des gesamten FOMC tatsächlich war.

Die Inflation in der Eurozone ist derweil im Juli nach dem Rückgang im Vormonat wieder gestiegen, und zwar gemäss zweiter bestätigter Schätzung auf 2,9 von 2,8 Prozent im Jumi. Sie liegt damit weiter deutlich über dem von der EZB angestrebten Inflationsziel von mittelfristig zwei Prozent..

Bereits am Morgen war in Grossbritannien ein Anstieg der Inflation im Juli auf 2,9 Prozent gemeldet worden, von zuvor 2,6 Prozent. Als Preistreiber gilt auch hier ein Anstieg der Preise für Sprit. Der Kurs des britischen Pfundes stieg nach den Inflationsdaten deutlich.

Im Fokus bleibt auch die Entwicklung der Renditen für Staatsanleihen, nachdem ein Anstieg der Ölpreise die Inflationserwartungen verstärkt hatte. Zuletzt hat sich der Anstieg der Renditen von US-Staatsanleihen aber nicht fortgesetzt.

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(AWP)