Der Dollar hat über Nacht auch zum Schweizer Franken Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 0,8685 nach 0,8722 Franken gehandelt. Derweil kostet der Euro mit 0,9468 Franken nach 0,9480 minim weniger als am Vorabend.
Profitiert hat der Euro von Kursverlusten des Dollar. Die US-Währung wurde durch die Aussicht auf niedrigere Zinsen in den USA belastet. Am Mittwochabend hatte die US-Zentralbank Fed ihre Leitzinsen zwar stabil gehalten. Für kommendes Jahr deuten sich aber Zinssenkungen an. Der Euro hat dadurch mehr als einen Cent an Wert gewonnen.
Am Donnerstag folgen weitere Notenbanken mit Zinsbeschlüssen. In Frankfurt entscheidet die EZB über ihre geldpolitische Linie. Wie in den USA werden stabile Leitzinsen erwartet. Allerdings stellt sich auch für die europäischen Währungshüter die Frage, wie es im kommenden Jahr weitergeht. An den Finanzmärkten werden derzeit kräftige Zinssenkungen erwartet, weil die Inflation sinkt und die Konjunktur schwächelt.
Neben der EZB entscheiden die Zentralbanken Grossbritanniens, der Schweiz und Norwegens über ihre Geldpolitik. Es werden jeweils stabile Leitzinsen erwartet.
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(AWP)