Zuletzt hatte vor allem der US-Dollar zur Stärke geneigt. Spekulationen auf eine weitere Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed wirkte dabei stützend. «Die Zinserhöhungserwartungen haben in den letzten Tagen weiter zugenommen. Das gilt im Hinblick auf die EZB, aber auch bezüglich des Fed», heisst es in einem Kommentar der Helaba. Dazu hätten solide Konjunkturindikatoren ebenso beigetragen wie das weiterhin hohe Energiepreisniveau. Entsprechend hätten sich Notenbanker beiderseits des Atlantiks für weitere geldpolitische Straffungsschritte ausgesprochen.
Anders bei der Schweizerischen Nationalbank, die am Vortag ihren aktuellen Kurs und damit die Null-Prozent-Politik bestätigt hatte. Mit der voraussichtlich noch grösser werdenden Zinsdifferenz zum Euroraum aber auch den USA könnte der Franken sogar noch etwas weiter abwerten, so der Tenor der Ökonomen.
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(AWP)
