Der Euro kostet am frühen Morgen 0,9231 Franken und damit etwas weniger als am Vorabend. Zum Dollar sinkt die Gemeinschaftswährung auf 1,1137 von 1,1150. Das Dollar/Franken-Paar bewegt sich derweil in einer engen Spanne und notiert zuletzt bei 0,8289.

Die Fed liess ihre Leitzinsen am Mittwoch wie erwartet unverändert. Auch die anschliessende Pressekonferenz sorgte am Devisenmarkt kaum für Bewegung. Die Notenbank wolle zunächst weitere Daten abwarten, obwohl die robuste Wirtschaft und der widerstandsfähige Arbeitsmarkt für eine Zinserhöhung sprächen, schreibt die Commerzbank. Für Dezember preise der Markt einen Zinsschritt nach oben weiterhin mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 85 Prozent ein.

Auch von der EZB werden heute unveränderte Leitzinsen erwartet. Im Mittelpunkt stehen daher ihre Hinweise auf den weiteren Zinspfad. Die Sorgen um Frankreichs Staatsfinanzen könnten die Währungshüter bei Aussagen zu weiteren Erhöhungen vorsichtig stimmen.

Sollte die EZB die Zinserwartungen des Marktes dämpfen, könnte der Euro nach Einschätzung der Commerzbank weiter nachgeben. Gegenüber dem Dollar käme dann die Marke von 1,10 in Sichtweite. Zusätzliche Impulse dürfte am Nachmittag die erste Schätzung zum US-Wirtschaftswachstum im dritten Quartal liefern.

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(AWP)