Gegen Mittag wird der Euro zu 0,9253 Franken gehandelt und damit etwas tiefer als am frühen Morgen mit 0,9266. Zum US-Dollar fällt die Gemeinschaftswährung auf 1,1218 von 1,1234 Dollar zurück. Der Dollar bewegt sich zum Franken derweil kaum und kostet weiterhin 0,8248 Franken.

Das Marktumfeld bleibt von erheblichen Unsicherheiten geprägt. Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten hält die Ölpreise hoch und die Nordseesorte Brent kostet inzwischen über 111 Dollar je Fass. Davon konnte der Greenback leicht profitieren.

Für den Euro kommen weitere Belastungsfaktoren hinzu. Neben den hohen Energiekosten sorgen insbesondere die politischen und fiskalischen Turbulenzen in Frankreich für Verunsicherung. Auch neue Konjunkturdaten aus Deutschland liefern wenig Unterstützung. Die ZEW-Konjunkturerwartungen haben sich im Oktober stärker eingetrübt als erwartet.

Der Franken profitiert derweil laut Marktbeobachtern von den Sorgen um die europäischen Staatsfinanzen. Am Vortag war der Euro gegenüber der Schweizer Währung auf den tiefsten Stand seit drei Monaten gefallen.

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(AWP)