Gleichzeitig zieht der Franken wieder etwas an - auch zum Euro. Das Euro/Franken-Paar ist im Verlauf kurzzeitig unter die Marke von 92 Rappen gefallen, notiert aktuell mit 0,9202 aber knapp darüber. Der US-Dollar wird zurzeit bei 0,8214 Franken leicht tiefer gehandelt. Das Euro/Dollar-Par notiert mit 1,1203 etwas höher als am frühen Morgen mit 1,1188.

Nachdem sowohl die US-Notenbank Fed als auch die EZB ihre Zinsen unverändert belassen hatten, stehen nun zahlreiche Konjunkturdaten im Fokus. Danach dürften sich Anleger für die US-Wahlen positionieren.

Hohe Preise für Kraftstoffe und Gas haben etwa die Inflation in Frankreich auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren getrieben. Auch in Italien stieg die Teuerungsrate an, während sie sich in Spanien auf hohem Niveau etwas abschwächte. Die Daten für Deutschland stehen noch aus. Gleichzeitig hat sich die Wirtschaft in der Währungszone in den Sommermonaten überraschend robust entwickelt.

Am Nachmittag rückt der Chicago Einkaufsmanagerindex als wichtiges Stimmungsbarometer aus den USA in den Blick. Am Vortag war das US-BIP höher ausgefallen als erwartet. Dies sollten die Märkte im Hinterkopf behalten, da es damit leichter falle, künftige Zinserhöhungen in den USA einzupreisen, schreibt die Commerzbank.

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(AWP)