Damit weitete sich die Zinsdifferenz zur Schweiz weiter aus, was den Franken immer wieder unter Druck bringt. Die Abwertung gegenüber dem Euro und dem US-Dollar hält mittlerweile bereits seit Mai an.

Am Berichtstag geht das Euro/Franken-Paar aktuell zu 0,9476 Franken um und damit knapp unter dem zuvor bei 0,9477 markierten Jahreshoch. Ähnlich sieht es beim Dollar/Franken-Paar aus, das aktuell bei 0,8259 notiert. Am Mittwoch hatte es in einer ersten Reaktion auf den Fed-Entscheid bei 0,8267 ein neues Jahreshoch erreicht. Das Euro/Dollar-Paar steht derweil bei 1,1474. Auch hier kann der Greenback seine Gewinne vom Vortag verteidigen.

Als Zeichen der Beruhigung werten Marktteilnehmer die Tatsache, dass die Fed-Mitglieder überraschend einstimmig für die Zinsanhebung votiert haben, obwohl US-Präsident Donald Trump vehement eine Zinssenkung gefordert hatte. «Dass die Leitzinsen erhöht wurden, ist positiv zu sehen, denn so demonstrieren die Währungshüter Entschlossenheit und vor allem Unabhängigkeit gegenüber der US-Administration», kommentierten Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen.

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(AWP)