Zum Franken notiert der Euro bei 0,9636 Fr. und damit ebenfalls etwas fester als noch am Vorabend. Derweil zeigt sich der US-Dollar zur Schweizer Währung mit einem Kurs von 0,8831 Franken nur wenig verändert.
Im Tagesverlauf hatte der Euro aber noch etwas stärker zulegt, getrieben durch besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus der Eurozone. Im November hatte sich die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone überraschend deutlich verbessert. Allerdings liegt der Indexwert für die Stimmung der Einkaufsmanager weiter auf einem niedrigen Niveau und signalisiert nach wie vor ein Schrumpfen der wirtschaftlichen Aktivitäten.
In Schweden und der Türkei überraschten die Notenbanken jeweils die Anleger am Devisenmarkt. Die schwedische Reichsbank beliess ihren Leitzins zum ersten Mal seit längerem unverändert, während eine knappe Mehrheit von Fachleuten mit einer weiteren Anhebung gerechnet hatte. Die schwedische Krone gab nach der Entscheidung zu Euro und Dollar nach.
Die türkische Notenbank hat dagegen den Kampf gegen die hohe Inflation im Land fortgesetzt. Sie erhöhte den Leitzins auf 40 Prozent und damit stärker als am Markt erwartet worden war. Die Lira konnte aber nur kurze Zeit von der Zinserhöhung profitieren und gab die Kursgewinne bis zum Nachmittag wieder ab.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86940 (0,87030) britische Pfund, 162,98 (162,251) japanische Yen und 0,9644 (0,9640) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1993 Dollar gehandelt. Das waren rund 3 Dollar mehr als am Vortag.
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(AWP)