So steht das Euro/Franken-Paar bei Kursen von 0,9229 quasi auf dem höchsten Stand seit April. Auch das Dollar/Franken-Paar notiert bei Kursen von zuletzt 0,7988 weiterhin so hoch wie seit April nicht mehr. Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit kaum bewegt, wie das Kursniveau von 1,1553 zeigt.

Zunächst liegt der Fokus am Nachmittag auf den Daten zur US-Inflation für den Mai. Sollte die US-Teuerungsrate nochmals höher ausfallen als erwartet, dürften sich die Erwartungen bezüglich einer Zinserhöhung durch das Fed noch vor Ende des Jahres festigen und den Dollar entsprechend weiter stützen. Für den morgigen Donnerstag ist derweil der erste Zinsschritt der EZB bereits eingepreist und hilft entsprechend dem Euro. Da von der SNB keine Änderung erwartet wird, steht der Franken durch die sich abzeichnende Zinsdifferenz bereits einige Zeit etwas unter Druck.

Die Commerzbank bringt als Stütze für den Greenback auch den für Freitag geplanten Börsengang von SpaceX ins Spiel. Denn ausländische Investoren hielten rund 20 Prozent am US-amerikanischen Aktienmarkt. Bei einer erwarteten Marktkapitalisierung von 1,77 Billionen Dollar und einem Wert der ausgegebenen Anteile von rund 75 Milliarden summiere sich das Kapital, dass am Ende der Woche in die USA fliesse auf rund 15 Milliarden Dollar. Dies sollte den Dollar stützen.

(AWP)