Der US-Dollar kostet gegen Mittag 0,8098 Franken und damit etwas mehr als am frühen Morgen mit 0,8084 Franken. Auch der Euro hat gegenüber dem Franken zugelegt und wird aktuell zu 0,9420 Franken gehandelt nach 0,9406 Franken am Morgen. Beim Währungspaar EUR/USD es dagegen kaum Bewegung und dieses notiert mit 1,1633 praktisch unverändert.

Wichtige Konjunkturdaten stehen am Mittwoch nicht auf der Agenda. Mehr Impulse dürften im weiteren Wochenverlauf von den Notenbanken und neuen Inflationsdaten kommen. Am Donnerstag entscheidet die Europäische Zentralbank über ihre Geldpolitik. Angesichts der hartnäckigen Inflation wird am Markt überwiegend mit einer Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte gerechnet.

Am Freitag folgen dann die US-Inflationsdaten. Diese dürften wichtige Hinweise für die Zinsentscheidung der US-Notenbank in der kommenden Woche liefern. Mittlerweile rechnet eine Mehrheit der Marktteilnehmer auch dort mit einer weiteren Zinserhöhung. Zusätzlichen Preisdruck erzeugen die wegen des Iran-Kriegs weiterhin hohen Ölpreise, die die Inflationssorgen zuletzt wieder verstärkt haben.

Der nächste Zentralbankzyklus dürfte laut einem Kommentar der Saxo Bank weniger von einer einheitlichen Inflationsbekämpfung, als von den Zinsunterschieden zwischen den Ländern und den Staatsfinanzen geprägt sein. Während der Yen durch höhere japanische Renditen an Attraktivität verliere, könnte der Franken wegen der weiterhin sehr tiefen Zinsen als Funding-Währung interessanter werden, heisst es. Allerdings berge dies er wegen der geringeren Liquidität auch Risiken und auch eine abrupte Aufwertung in Stressphasen sei nicht auszuschliessen.

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(AWP)