Am Devisenmarkt zeigte sich eine Gegenbewegung, nachdem der Dollar am Vortag infolge der überraschend starken Inflation in den Vereinigten Staaten kurzzeitig hochgeschossen war. Die Spekulationen auf weiter steigende Zinsen durch die US-Notenbank Fed hatten für Auftrieb beim «Greenback» gesorgt. Der Dollar hatte mit 0,8397 Franken den höchsten Stand seit fast eineinhalb Jahren erreicht
«Die unerwartet hohe US-Inflation hat die Zinserhöhungserwartungen bezüglich der US-Notenbank in den kommenden Quartalen nur temporär angeheizt», hiess es nun am Donnerstag in einem Marktkommentar. Auch ein überraschend starker Anstieg der US-Produzentenpreise im September verlieh dem Dollar keinen neuen Aufschwung mehr.
Der Euro hat am frühen Abend ebenfalls an Boden verloren. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 0,9273 Franken, nachdem sie am späten Nachmittag noch 0,9299 Franken gekostet hatte. Derweil hat sich die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar in dieser Zeit kaum bewegt, wie das Kursniveau von 1,1211 zeigt.
jb
(AWP)
