Auch der Dollar zog zum Franken leicht an auf 0,8324 Franken nach 0,8319 wenige Stunden zuvor. Die europäische Gemeinschaftswährung ist gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit auf 1,1202 Dollar gestiegen und hat damit wieder die Marke von 1,12 Dollar überwunden.
Aussagen eines US-Geldpolitikers stützten den Euro. Der Präsident der Fed-Bank von New York, John Williams, hält in diesem Jahr zwar wegen der hohen Teuerung noch eine weitere Zinserhöhung für angemessen, glaubt jedoch nicht, dass 2027 eine erneute Anhebung der Zinsen notwendig sein wird.
Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung nach den Verlusten der vergangenen Handelstage. Zuvor war es seit etwa vier Wochen mit dem Kurs des Euro tendenziell nach unten gegangen. In der vergangenen Woche war er erstmals seit rund eineinhalb Jahren unter die Marke von 1,12 Dollar gefallen. Seit dem Beginn des aktuellen Abwärtstrends im September hat die Gemeinschaftswährung zum Dollar bereits rund 4 Cent verloren.
Spekulationen auf weiter steigende Zinsen in den USA hatten dem Dollar immer wieder Rückenwind verliehen und den Euro im Gegenzug belastet. Hinzu kamen Sorgen über die Staatsfinanzen Frankreichs, die in den vergangenen Handelstagen für Verkaufsdruck beim Euro gesorgt hatten.
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(AWP)
