Das Euro/Franken-Paar liegt derzeit mit Kursen von 0,9209 klar über dem Niveau des Vortages und auch der US-Dollar hat mit 0,8025 Franken deutlich Boden gut gemacht. Der Euro hat im US-Handel deutlich nachgegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung kostet gegen Mittag 1,1476 US-Dollar nach 1,1517 am frühen Morgen und 1,1605 am Mittwochmittag.

Der ZKB zufolge deutet die Ergänzung, dass die Bereitschaft der SNB nun «bei Bedarf» erhöht sei, darauf hin, dass Interventionen in nächster Zeit als weniger notwenig als bisher erachtet werden. Als Gründe machen die Experten einerseits die Ausweitung der Zinsdifferenz zur Eurozone nach der Erhöhung der Leitzinsen durch die EZB vergangene Woche aus. «Zum anderen hat die SNB ihre bedingte Inflationsprognose leicht nach oben revidiert.» Bei diesen leicht steigenden Inflationsraten sei ein anhaltend starker Schweizer Franken geldpolitisch nicht unerwünscht, da er die importierte Inflation dämpfe, so die ZKB.

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(AWP)