Das Euro/Franken-Paar steht zuletzt mit 0,9378 quasi auf Tageshoch. Börsianer verweisen auf ein Interview der Nachrichtenagentur Bloomberg mit EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel. Sie hat sich darin für höhere Leitzinsen zur Eindämmung der Inflationsrisiken ausgesprochen. Die in einem solchen Fall steigende Zinsdifferenz zwischen der Eurozone und der Schweiz stützt die Gemeinschaftswährung.
Derweil blieb das Dollar/Franken-Paar in einer engen Spanne mit Kursen von zuletzt 0,8039. Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit kaum bewegt, wie das Kursniveau von 1,1665 zeigt.
Am Nachmittag richtet sich der Blick dann in die USA und dort besonders auf den PCE-Preisindex für Juli. Denn Anleger seien bezüglich der US-Zinspolitik sehr unsicher, schreibt die Helaba. So werde aktuell für den September eine Zinserhöhung zu etwa 40 Prozent eingepreist. Neben den heutigen Daten erhoffen sich die Experten auch geldpolitische Hinweise von Fed-Chef Kevin Warsh am morgen beginnenden Notenbankertreffen in Jackson Hole.
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(AWP)
