Die kurzzeitig hochgeschossenen Anleihenrenditen in den USA hatten dem Dollar Schub verliehen. Grund dafür waren die Erwartungen der Marktteilnehmer auf weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed, nachdem die US-Inflation etwas stärker als erwartet geklettert war. Im September war die Inflation in den USA auf 3,7 Prozent gestiegen, von zuvor 3,4 Prozent. Der Markt hatte nur eine Jahresrate von 3,6 Prozent erwartet. Auch die Kernrate ohne Energie und Lebensmittel hatte stärker als erwartet zugelegt.

Das Hoch bei den Renditen hielt aber nicht lange. Mittlerweile haben die Renditen wieder nachgegeben.

Aktuell kostet der «Greenback» noch 0,8344 und ist damit wieder auf ein Niveau von etwas über dem Stand vom Mittag zurückgekehrt. Der Euro zog gegenüber dem Dollar auf 1,1153 Dollar an von 1,1127 am Nachmittag.

Gegenüber der Schweizer Währung hat der Euro allerdings leicht nachgegeben. Am Abend wurde die Gemeinschaftswährung bei 0,9307 Franken gehandelt und damit etwas tiefer als am späten Nachmittag.

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(AWP)