Der Euro kostet zuletzt 0,9155 Franken und damit ähnlich viel wie am Morgen. Im Tagestief war das Paar bis auf 0,9130 zurückgefallen. Auch das Dollar/Franken-Paar hat sich von einer kurzen Delle nach Veröffentlichung der Inflationsdaten erholt und liegt mit 0,8184 in etwa auf dem morgendlichen Niveau. Zum Dollar bewegt sich der Euro mit 1,1186 ebenfalls nur wenig.

Am Nachmittag könnten US-Konjunkturdaten neue Impulse liefern. Auf dem Programm stehen die Auftragseingänge der Industrie und für langlebige Güter. Auch die sogenannten JOLTS-Daten über offene Stellen dürften beachtet werden. Bis Freitag, wenn der monatliche Jobreport kommt, folgen nun täglich weitere Informationen zum US-Arbeitsmarkt.

Im Fokus bleiben aber vor allem die Zwischenwahlen in den USA. Erste Ergebnisse werden in der Nacht auf Mittwoch erwartet.

Hierzulande nährt der überraschende Inflationsanstieg auf 1,5 Prozent Spekulationen über eine SNB-Zinserhöhung im Dezember. Die Mehrheit der befragten Ökonomen erwartet angesichts der tiefen Kerninflation von 0,5 Prozent jedoch ein Stillhalten. Andere halten einen Zinsschritt wegen der robusten Konjunktur und möglicher Folgewirkungen der hohen Energiepreise für angezeigt.

Der stärkere Franken wirkt dabei als Inflationsbremse: Laut Valiant dürfte eine moderate Aufwertung der SNB inzwischen willkommener sein als eine weitere Abschwächung.

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(AWP)