Die europäische Gemeinschaftswährung kostet am Abend 0,9237 Franken. Am Morgen war der Euro noch zu 0,9211 Franken gehandelt worden. Zum US-Dollar hat der Euro am Abend leicht an Terrain eingebüsst, derzeit wird er zu 1,1193 nach 1,1209 am Morgen und damit wieder unter der Marke von 1,12 gehandelt.
Zum Wochenausklang richtete sich der Fokus auf Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone und aus den beiden grössten Mitgliedsländern. Dabei hatte Frankreich negativ überrascht. Dort rutschten die Teilindikatoren für die Industrie und den Dienstleistungsbereich für den laufenden Monat unerwartet unter die Expansionsschwelle von 50 Punkten, was einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität signalisiert.
«Diese Stimmungsdaten werden die Befürchtungen verstärken, dass politische Unsicherheit und Volatilität am Anleihemarkt die Konjunktur in Frankreich - und in der gesamten Eurozone - bremsen, indem sie das Vertrauen belasten und die finanziellen Rahmenbedingungen verschärfen», sagte Claus Vistesen von Pantheon Macroeconomics. Man sollte jedoch bedenken, dass die französischen Einkaufsmanagerindizes schwankungsanfällig seien und nur eine geringe Aussagekraft für das kurzfristige Wirtschaftswachstum hätten.
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(AWP)
