Das Euro/Franken-Paar liegt mit Kursen von 0,9411 weiter über der erst jüngst überschrittenen Marke von 0,94. Gegenüber dem US-Dollar notiert der Schweizer Franken mit 0,8127 etwas tiefer als am Vorabend (0,8117). Der Euro hat zum US-Dollar in der Nacht leicht an Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 1,1580 nach 1,1591 am Vorabend gehandelt.
Nach den EU-Preisdaten vom Vortag gilt laut Marktexperten die Zinserhöhung durch die EZB im September quasi als sicher und eine weitere bis Jahresende als möglich. Nun richtet sich der Blick wieder auf die USA und anstehenden Konjunkturdaten.
In dieser Woche steht der US-Arbeitsmarktbericht im Fokus. Hier könnte laut den Experten von etoro insbesondere auch die Lohnentwicklung einen Blick wert sein. Denn steigen diese stärker als erwartet, könne dies den Inflationsdruck erhöhen. Treffen steigende Löhne gleichzeitig auf eine schwache Beschäftigung, könnten Stagflationssorgen aufkommen und die Konjunktursorgen zunehmen. Am Abend wird dazu passend noch das Beige Book, also der Konjunkturbericht der US-Notenbank veröffentlicht.
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(AWP)
