Das Dollar/Franken-Paar bewegt sich in einer engen Spanne und notiert zuletzt bei 0,8176. Auch der Euro zeigt zum Dollar mit 1,1535 kaum Bewegung. Das Euro/Franken-Paar tritt bei 0,9431 ebenfalls mehr oder weniger auf der Stelle.
Neue Spannungen im Nahen Osten treiben derweil den Ölpreis weiter nach oben. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent verteuert sich in Richtung 108 US-Dollar. Damit nehmen auch die Sorgen um die Energieversorgung und einen zusätzlichen Inflationsschub zu.
Umso stärker rückt der Fed-Entscheid vom Mittwoch in den Fokus. Am Markt wird überwiegend mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte gerechnet. «Der hohe Ölpreis macht die Lage für die Notenbanken komplizierter», sagt ein Marktbeobachter. Er schüre die Inflation, lasse sich mit höheren Zinsen aber kaum direkt bekämpfen.
Unterstützung erhält der Dollar grundsätzlich auch von den hohen US-Renditen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg zeitweise über die Marke von 5 Prozent. «Renditen auf diesem Niveau geben dem Dollar grundsätzlich Rückenwind», so der Marktbeobachter. Allerdings sei ein grosser Teil der erwarteten geldpolitischen Straffung bereits in den Kursen enthalten.
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(AWP)
