Der Euro wurde bei 0,9441 Schweizer Franken gehandelt und damit ebenfalls etwas tiefer als am späten Nachmittag (0,9459). Derweil legte die Gemeinschaftswährung zum US-Dollar etwas zu, am Abend kostete ein Euro mit 1,1483 Dollar etwas mehr als am späten Nachmittag mit 1,1469 Dollar.
Der Dollar hatte sich am Mittwoch nach der Leitzinsanhebung der US-Notenbank Fed gegenüber den wichtigsten Währungen etwas verstärkt. Weiterhin dürfte die Zinspolitik das Geschehen am Devisenmarkt bestimmen. Finanzmarktindikatoren deuteten sowohl in den USA als auch in der Eurozone auf weitere Leitzinsanhebungen bis zum Jahresende hin.
Grund ist der anhaltende Inflationsdruck infolge des Iran-Kriegs. Verbraucher erwarten wegen des Ölpreisschocks eine anhaltend hohe Inflation im Euroraum, wie eine von der EZB in Auftrag gegebene Umfrage belegt.
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(AWP)
